BRANDS ARE NOT JUST FOR THE BIG PLAYERS

May 12, 2016

 Ich möchte auch Apple sein oder die Frage: wie entsteht eine Marke?

 

Apple, Nike, Microsoft, Coca Cola, adidas usw. usw. - wenn wir an die ganz großen Brands der Welt denken, haben wir alle sofort ein Bild im Kopf. Dieses Bild ist auch das richtige und gewollte der jeweiligen Unternehmen. Die Bilder werden uns nämlich vorgelebt und entstehen nicht zufällig. Die ganz Großen bringen es sogar soweit, dass wir ein Lebensgefühl spüren und das hat dann zum Resultat, dass wir alle daran teilhaben wollen mit dem wirtschaftlichen Effekt - wir kaufen uns die Produkte.

 

Es geht nämlich bei einer Markenentwicklung natürlich in erster Linie darum, sein Produkt, was immer es auch ist, bestmöglich an den richtigen Personenkreis zu verkaufen.

 

Ich habe in den letzten Jahren immer wieder die gleiche Beobachtung gemacht: Leute gründen Firmen und das erste was sie machen, ist ein Logo zu entwerfen oder entwerfen zu lassen. Viele machen sich dabei nur Gedanken um Form und Design. Das aber ein Logo - also ein Teil des Corporate Designs - eigentlich ein Resultat aus einem viel größeren Markenprozess ist, das glauben sie meist nicht. Doch nach einiger Zeit kommen dann zwangsläufig Fragen: Wer sind wir? Was verkaufen wir? Welche Werte vertreten wir? Wie treten wir nach Außen auf? Wie treten wir nach Innen auf?

 

Der bessere Weg ist eindeutig, sich zuerst einem Markenbildungsprozess zu unterziehen, um genau diese Fragen zu beantworten. In einem von mir ausgearbeiteten Fragebogen schaffen wir es 7 gezielte Fragen zu stellen. Der Unternehmer, oder die Organisation, beantwortet diese Fragen. Dabei geht es um Geschichte, Stärken und Schwächen, aber auch um Strategie, Alleinstellungsmerkmale und Zielgruppen. Wie ein Haus baut sich mit all diesen Fragen dann ein Markencharakter auf, der eben das Unternehmen repräsentiert. Genau dieser Markencharakter spiegelt dann den Namen oder den Claim des Unternehmens, der Organisation oder des Produkts wider.

 

Man könnte jetzt sagen, okay damit produziert man nur Papier. Dem stimme ich auch zu. Aber es geht viel mehr darum, dass man in diesem Prozess - für den man sich schön und gut mal einen Tag Zeit nehmen sollte - viel mehr über sich und sein Unternehmen erfährt. Man gräbt einfach ein bisschen tiefer und bemerkt so die ein oder andere Richtung, die man vorher noch gar nicht so klar vor Augen gehabt hat. Und das Stück Papier ist auch wichtig für eine Designentwicklung, denn es bildet die Basis für jeden Grafiker und Designer.


Ich bin der Meinung, dass jede noch so kleine Organisation, jedes noch so kleine Unternehmen genau einen solchen Prozess haben sollte. Viel zu oft verrennen wir uns doch in Richtungen, in die wir eigentlich nie wollten. Daher: BRANDS ARE NOT JUST FOR THE BIG PLAYERS!

 

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