Bilder im Kopf - Oder was ist ein Imagevideo?

June 14, 2016

 

 

Image, Substantiv, “bezeichnet das innere Gesamt- und Stimmungsbild bzw. den Gesamteindruck, den eine Mehrzahl von Menschen von einem Meinungsgegenstand (Organisation, Stadt, Land, Unternehmen, etc.) hat.” So zumindest laut Wikipedia. Einer - ich gebe es zu - nicht sehr vertrauenswürdigen Quelle.

 

Aber was ist ein Image überhaupt? Im Regelfall geht es darum, ähnlich wie bei einer Marke, Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Bilder eben, die die Werte, die Produkte oder das Erscheinungsbild einer Organisation oder eines Unternehmens wieder geben können.

 

Aber wie entsteht ein Image? Es entsteht nach einer Markenentwicklung. Image - im deutschen übersetzt auch soviel wie der Ruf einer Organisation oder eines Unternehmens - kann positiv, aber auch negativ sein. In erster Linie lässt also das eigene Handeln ein Image entstehen. Erst in zweiter Linie kann es von Außen beeinflusst und gewollt in eine bestimmte Richtung geführt werden.

 

Früher wurde das Image eines Unternehmens vor allem durch klassische Werbung nach Außen getragen. Anzeigen in Zeitungen und Magazinen, Give Aways, Brandings und Sponsorings oder durch klassische TV Werbung. Oft hatten Unternehmen auch Präsentationsvideos. Filme über ihre Produktionen, sehr linear gehalten ohne richtige Stilmittel - es ging ja lediglich darum das Unternehmen vorzustellen, ohne eine Image zu vermitteln.

 

Heute ist das anders. Denn auch die Kunden eines Unternehmens wollen unterhalten werden. Und da reicht in Zeiten von Bewegtbildoffensiven kein schnödes Präsentationsvideo mehr. Wir brauchen Imagevideos!

 

Was unterscheidet jetzt aber ein Imagevideo von einem Präsentationsvideo? In erster Linie die Geschichte. In jedem bewegten Bild müssen wir heute eine Geschichte erzählen. Das kann in Form einer reinen Animation geschehen, das kann mit Hilfe von Protagonisten funktionieren, die Produkte testen oder das kann wie bei Apple passieren - im Detail, im Kleinen, im Präzisen. Geschichten sind der rote Faden, der sich durch das Video zieht und die Werte des Unternehmens vermitteln. Um aber ein Imagevideo entstehen zu lassen, braucht es noch einen Baustein: die Einzigartigkeit bzw. Individualität. Im Fernsehen heißt das Sendungsverpackungen. Das bedeutet, dass eine Sendung einen Opener, Bauchbinden, Inserts und zumindest einen Abspann hat, welche in einem Design erscheinen. Genau das braucht ein Imagevideo auch. Ein durchgängiges Design, angelehnt an das bestehende Corporate Design eines Unternehmens, welches das Video zu dem macht was es sein soll: der perfekte Eindruck des Unternehmens.

 

Ein Imagevideo ist also kein fades, 100fach gesehenes Präsentationsvideo. Nein, es ist die Kombination aus Geschichte und Design. Erst damit lässt sich ein Unternehmen auch perfekt präsentieren - mit Bildern, die in den Köpfen der Kunden gewollt entstehen.

 

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